Im Jahr 2009 ging ich zum ersten Mal die Wendeltreppe zu den Räumlichkeiten der Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe hinauf − ich hatte mich zum Probeunterricht angemeldet. Als das Knarzen der Treppe nach und nach übertönt wurde durch das Zusammenspiel von spanisch-, französisch-, englisch- und italienischsprechenden Schülern und Dozenten, war mir klar, das ist was für mich. Und so war es auch − sechs Jahre später, kann ich sagen, die BFS war genau die richtige Entscheidung.

Es war vor allem das familiäre Verhältnis zwischen Lehrern und Schüler, was mich bis heute begeistert und überzeugt. Im Vergleich zu großen Bildungseinrichtungen kennt jeder Dozent an der BFS nicht nur die Namen seiner Schüler, sondern auch deren Stärken und Schwächen, was bedeutet, dass jeder Schüler eine ganz persönliche Betreuung erfährt.

Diese Unterstützung bezieht sich allerdings nicht allein auf schulische Leistungen, sondern auch die Vermittlung von Praktikumsplätzen oder die Umsetzung eines Auslandsaufenthalts gehört zum Betreuungsangebot der BFS. So waren es nicht zuletzt die ausgezeichneten Beziehungen, die die Schule mit Unternehmen und Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt hat, die es mir ermöglichten, ein Auslandspraktikum bei Volkswagen in Mexiko zu absolvieren. Und auch bei meinen Vorhaben, ein Semester in Kalifornien zu studieren oder ein Erasmus-Praktikum im Europäischen Parlament zu absolvieren, wurde ich von allen Seiten mit Rat und Tat unterstützt.

Die zweijährige Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten an der BFS ist ausgewogen und vielseitig − so konnte ich konnte neben meinen Sprachkenntnissen auch mein landeskundliches und wirtschaftliches Wissen erweitern und vertiefen. Mein anschließendes Praktikum bei VW zeigte mir, dass mich diese Ausbildung bestens auf das Berufsleben im internationalen Umfeld vorbereitet hatte.

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Aus der Retrospektive sehe ich meine Zeit an der BFS zudem als wichtigste Grundlage für meine drei Jahre an der Fachakademie, denn es war die solide Basis, von der ich während meines anschließenden Studiums zum staatlich geprüften Übersetzer und Dolmetscher und dem "Bachelor of Arts Übersetzen" profitieren konnte.

Über das Jahr hinweg sorgen Festivitäten wie französische bzw. spanische Thementage, die Weihnachtsfeier oder die Sommer-Dachterrassen-Party für Abwechslung und Spaß und locken auch eine Vielzahl Berufsfachschüler noch Jahre nach ihrem Abschluss auf ein Wiedersehen mit ehemaligen Klassenkameraden und Dozenten nach Kempten.

Langer Rede kurzer Sinn – dem IFB gelingt es, eine ausgezeichnete Ausbildung in einem herzlichen Umfeld zu vermitteln, in dem man sich wohl fühlt und in das man immer wieder gerne zurückkehrt.

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von der Berufsfachschule in die Fachakademie: Markus Hörmann, Christoph Specht und Ann-Kathrin Weißenbach

Markus Hörmann

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