DIE MÜNDLICHE PRÜFUNG

Die mündliche Prüfung ist der dritte Teil der BA-Prüfung. Sie findet nach Abgabe und Korrektur der BA-Arbeit statt, d.h. in der Regel etwa 4-6 Wochen nach Abgabe der Arbeit.

Die mündliche Prüfung umfasst drei Teile:

  • Präsentation: In einem Vortrag von ca. 30 Minuten stellt der Kandidat die wesentlichen Aspekte und Ergebnisse seiner Arbeit vor. Der Vortrag soll mit Präsentationstechniken, z.B. einer PowerPoint-Präsentation, unterstützt werden.
  • Fragen zur Arbeit: Die Gutachter stellen ca. 20 Minuten Fragen über unklare Punkte der Arbeit oder vertiefen einzelne Fragestellungen in einer Diskussion mit dem Kandidaten.
  • Allgemeine Fragen: Anschließend werden ca. 10 Minuten lang Fragen über Teilbereiche der BA-Prüfung gestellt, die in der BA-Arbeit nicht erörtert wurden. Diese können aus allen Teilbereichen der schriftlichen Prüfung bzw. der Vorbereitungskurse stammen.

Die mündliche Prüfung ist öffentlich, d.h. andere Dozenten oder Studenten können an der Prüfung teilnehmen, dürfen aber keine Fragen stellen. Die Beratung der Gutachter und die Bekanntgabe des Ergebnisses sind nicht öffentlich.

Bewertungskriterien sind unter anderem:

  • Präsentations- und Vortragstechnik: Gestaltung der Präsentation; Souveränität; Sprechweise.
  • Inhaltliche Darstellung: Klarheit und logische Aufbereitung der Inhalte; Kenntnisstand.
  • Diskussionskompetenz: Gewandtheit im Umgang mit kritischen Fragen; ad-hoc Entwicklung von Gedanken in freier Rede; argumentative Fähigkeiten.
  • Auftreten: Haltung; Augenkontakt; Körpersprache

 

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