Auslandsstudium (SMS)

Termine

Für die Bewerbung am IFB: 15. Februar für das darauffolgende Studienjahr (auch wenn der Auslandsaufenthalt erst im Sommersemester beginnen soll).

Abgabe der Unterlagen am IFB: Ende April

Partneruniversität: Beachten Sie die Angaben auf der Website.

Studierende können mit Erasmus+ nach Abschluss des ersten Studienjahres an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren, um dort ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern und ihre Berufsaussichten zu verbessern. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden.

Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

Vorteile eines Studiums im Ausland

  • akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen (im Abschlusszeugnis oder im Diploma Supplement)
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Erasmus+ Neuerungen seit dem Projektjahr 2014

  • Studierenden können in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Doktorat) mehrfach gefördert werden.
  • Je Studienzyklus können zwölf Monate gefördert werden.
  • In einzügigen Studiengängen (Staatsexamen, Diplom usw.) können 24 Monate gefördert werden.
  • Lehramtsassistenzen werden als Praktika gefördert.
  • Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies mit zinsgünstigen Bankdarlehen.

Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studienphase Aufenthalte in den Programmländern im europäischen Ausland absolvieren:

  • Je bis zu zwölf Monate im Bachelor, Master, Doktorat
  • Studienaufenthalte im europäischen Ausland von je 3-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • Praktika im europäischen Ausland von je 2-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • Praktika innerhalb eines Jahres nach Abschluss einer Studienphase (Graduiertenpraktika), falls die Bewerbung innerhalb des letzten Jahres der Studienphase erfolgt ist.

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandsstudium

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (inter-institutional agreement) abgeschlossen hat
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)

Verpflichtende Sprachtests

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die fünf großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung gestellt. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren[1]. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in inter-institutional agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen müssen bei der Auswahl der Teilnehmer durch andere Nachweise abgesichert werden.

Erasmus+ Studentencharta

Die Pflichten und Rechte der Studierenden im Erasmus+ Programm sind in der „Erasmus+ Studentencharta“ geregelt, die jedem Studierenden vor Beginn des Auslandsaufenthalts ausgehändigt wird.

Sonderförderung

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für während des Auslandsstudiums im Ausland Alleinerziehende) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert.

Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung

Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale

Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen.

Die Bewerbung Schritt für Schritt

Sprechen Sie den Erasmus+ Koordinator an, um die Formalitäten zu klären und zu erledigen. Bereiten Sie eine kleine schriftliche Bewerbung vor, in der Sie Ihren Wunsch und eine kleine Begründung für den Aufenthalt erläutern. Die Argumentation dieses Schreibens ist ein wichtiges Auswahlkriterium.

Als Auswahlkriterien gelten:

  1. Motivation der Bewerbung
  2. Sprachkenntnisse
  3. Notendurchschnitt

Das IFB hat Partnerinstitutionen in verschiedenen Ländern[S1].

Wenn Sie ausgewählt werden, erhalten Sie vom IFB eine Bestätigung darüber.

Die meisten Universitäten und das BAFöG-Amt verlangen diese Bestätigung für die Anmeldung.

Für das IFB brauchen Sie zwei Dokumente:

Das Grant Agreement (wird Ihnen nach erfolgreicher Bewerbung zugeschickt).

Das Learning Agreement[S2]. Das ist eine Auflistung der Fächer, die Sie an der Gastuniversität belegen möchten. Sie muss unterschrieben und gestempelt werden und dann an die Gastuniversität geschickt werden. Über die Auswahl s. den nächsten Punkt.

Die Gastuniversitäten haben eigene Formalitäten für Erasmus-Studenten. Sie finden Informationen und die notwendigen Formulare auf der Website Ihrer Gastuniversität. Dort sind auch die Fächer aufgelistet, die Sie belegen können (für das Learning Agreement), und eventuell Angaben über Möglichkeiten zur Wohnungssuche.

Nach dem Aufenthalt erhalten Sie von der Gastuniversität eine Bescheinigung über den Aufenthalt[S3] und ein Transcript of Records mit Ihren Studienleistungen. Geben Sie beide bei Ihrer Rückkehr dem Erasmus+ Koordinator am IFB.

Alle Geförderte, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Erst nach Einreichung dieser Dokumente wird die letzte Rate des Stipendiums ausbezahlt.

Die Internetplattform http://eu-community.daad.de/ bietet Ihnen Informationen und Tipps zur interkulturellen Vorbereitung von Studium und Praktikum in Europa.

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